“Hello, I’m Eliza”. Zum 50. Geburtstag ein Chatbots

Sonntag, 02.10.2016 //
Conference  – Lectures, Memory, Performance, Science Fiction Theater

Als Joseph Weizenbaum sein zwischen 1964 und 1966 am KI-Labor des MIT entwickeltes Programm “ELIZA” vorstellte, hatte er eigentlich genau das Gegenteil von dem im Sinn, was daraufhin geschah: “ELIZA” sollte zeigen, dass künstliche Intelligenz allenfalls eine Parodie menschlicher Intelligenz sein kann und schlimmstenfalls in einen Zynismus mündet, der menschliche Kommunikationspartner durch oberflächlich agierende Chatsysteme ersetzt. Seine künstliche Psychotherapeutin “ELIZA DOCTOR” wurde dann jedoch ernsthaft in der Therapie eingesetzt und so kam ein Stein ins Rollen, der das Programm bis heute zu einem wichtigen Markstein der KI-Forschung macht. “ELIZA” wurde modifiziert, in zahlreiche andere Programmiersprachen übersetzt und zum Gegenstand von medienkritischen Diskursen, Kunstprojekten und Programmierlern-Workshops. Auf unserer Kurztagung wollen wir die Geschichte des Programms, seine Codes, Protagonisten und den technik- und zeithistorischen Kontext noch einmal Revue passieren lassen und haben dazu sowohl Zeitzeugen und Freunde Joseph Weizenbaums eingeladen als auch Forscher, die sich der Computergeschichte, der Beziehung zwischen Philosophie und künstlicher Intelligenz widmen und Künstler, die zeigen, wohin sich “ELIZA” heute entwickelt hat.

 

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L come Alice – A Steampunk Videodrama

Dienstag, 14.06.2016 //
Video Performance by Guiseppe Gatti (Director) and Laura Garofoli (Actress)

“L come Alice” (L for Alice) is an independently-produced show for the stage combining live performance and video projection by the Italian performing and media arts company Garofoli/Nexus. Inspired by Lewis Carroll’s “Through the Looking Glass”, “L come Alice” explores the multiple characters that Alice has embodied through different ages and different media. Electric animals, malicious devices, fantasmagorias and stage traps produce an original steampunk wonderland in which Alice is intertwined – lost among photography, videogames, cinema and poetry.

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Performance of the Ensemble Maulwerker

Thursday, 31.03.2016 //
Performance as part of the workshop “Die Musik der Gesten. Körperliche Dimensionen in der zeitgenössischen Musik: Potentiale und Grenzen”

Organized by the research project “Hörbare Gebärden – Der Körper in der Musik” at the Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft of the Humboldt-Universität zu Berlin in cooperation with IRCAM, Paris, and Centre Marc Bloch, Berlin.

With works by Dieter Schnebel and Christian Kesten and an introduction by Ariane Jeßulat (UdK Berlin).