Die Lockdown-Tagebücher

Auch das Projektseminar des Medientheaters der Humboldt-Universität musste in diesem Sommer in den virtuellen Raum verlegt werden. Zum Ende des Semesters lädt es nun zu einer Online-Performance ein. Eine Zoom-Galerie mit 13 isolierten Studierenden der Medienwissenschaft und ihren Videobeiträgen über das Leben in Corona-Zeiten. 

Am Dienstag, 14. Juli 2020, 20:00 Uhr. Link.

Mit Chang Yen-Chen, Desislava Doychinova, Anna-Sophia Emminger, Laura Elisa Friedrich Garcia-Salmones, Katharina Korb, Monique Krüger, Mengxi Lyu, Oleksandra Pasichnyk, Céline Prohaska-Schulz, Julien Siemann, Johannes Simon Roth, Walter Schilling, Junghee Yoon. 

Leitung: Dr. Florian Leitner, Martin Meier

Stimmen aus dem Off. Performative Versuche im Medientheater

Tuesday, 09.07.2019 //
Performance Projects by Students

Stimmen aus dem Off versammelt studentische Arbeiten, die im Sommersemester 2019 im Rahmen des Projektseminars im Medientheater der Humboldt-Universität zu Berlin entstanden sind. Sechs Performances mit und über Off-Stimmen thematisieren die zeitgenössische medientechnische Welt, in welcher körperlose Stimmen immer häufiger erklingen – live und reproduziert, digital und analog, telefonisch und virtuell. Die Off-Stimmen aus dem Medientheater erscheinen dabei als experimentelle künstlerische Mittel, die Bühnenräume ausweiten, Bildwahrnehmungen brechen und zur stimmlichen Interaktion bewegen können.
 
Arbeiten von Louisa Boettcher, Maria Ovcharenko, Teresa Siebert, Nicola Techel, Theresa Theuerkauf, Paulina Weiner
 
Leitung: Jule Gorke, Lotte Schüßler, Marie Weich / hannsjana

Scenes of Media Theater

10.-13.07.2018 //
International Workshop

Throughout the last five semesters, the works developed and presented in the Medientheater at Humboldt-Universität (HU) have taken a radically open perspective. Rather than being based on a predefined notion of “media theater” they have repeatedly raised a question: What could “media theater” be(come)?

This question is now being addressed in the ongoing collaboration of the Medientheater and the Cinema and Arts Spaces at Universidade de São Paulo (USP). The project started in March 2018 with workshops in Porto Alegre and São Paulo, and continues this July with a workshop in Berlin. Within our joint research we are examining the variety of insights that remain inaccessible to purely theoretical forms of research, but can be gained from an artistic involvement with the culture and technology of historical and contemporary media.

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Konzept Medientheater III

Tuesday, 18.07.2017 //
Performance Projects by Students, directed by Florian Leitner

Summertide. Von Tamara Meyer. Eine filmische Hommage an Berlin, in der das Sommergefühl der Stadt an bekannten Orten eingefangen wird – weitestgehend gedreht in 18mm Weitwinkel und in Frosch- oder Vogelperspektive.

Um Präsenz zu gewinnen. Von João da Mata. Menschen besitzen keinen getakteten Zeitsinn, sondern nehmen die Dauer jedes Ereignisses subjektiv wahr. In dieser Trommel-Performance wird die Frage gestellt, inwiefern die Anwesenheit technischer Medien auf die menschliche Zeiterfahrung einwirkt.

[ESC] Von Kristina Akopova, Sina Dehner, Florentina Finke, Anne Horn, Julia Meisner, Yana Neff, Tony Schönberg, Lucas Ullrich und Jiaqi Wen. Realität = Realität? Lost im Medientheater stößt der Protagonist in dieser hybriden live-medialen Performance an die Grenzen seiner Rationalität. Reale Welt trifft auf Medienwelt trifft auf Gedankenwelt. Wo geht’s hier eigentlich raus?

Konzept Medientheater II

Tuesday, 14.02.2017 //
Performance Projects by Students, directed by Florian Leitner

Seven sins von Leila Kulik & Victoria Shefer
Die Sucht nach der Erlösung vom sündhaften Leben und der ehrfurchtsvolle Tod danach – dies wäre zu langweilig um wahrhaft zu sein. Die Sündenmaschine funktioniert viel spaßhafter… und viel zynischer.

Plastic Sun von Saskia Körner, Sylvie Weisshäupl & Philipp Wernick
“Elektrisches Licht ist reine Information. Es ist gewissermaßen ein Medium ohne Botschaft, wenn es nicht gerade dazu verwendet wird, einen Werbetext Buchstabe um Buchstabe auszustrahlen. ” (Marshall McLuhan)

My digital identity von Sascha Antschak & Mariya Hristova.
Nach ihrem zufälligen Kennenlernen versuchen Donald und Hikary, im Netz mehr über den jeweils anderen herauszufinden. Donald trifft das digitale Ich von Hikary, Hikary trifft das digitale Ich von Donald.

“Hello, I’m Eliza”. Zum 50. Geburtstag ein Chatbots

Sonntag, 02.10.2016 //
Conference  – Lectures, Memory, Performance, Science Fiction Theater

Als Joseph Weizenbaum sein zwischen 1964 und 1966 am KI-Labor des MIT entwickeltes Programm “ELIZA” vorstellte, hatte er eigentlich genau das Gegenteil von dem im Sinn, was daraufhin geschah: “ELIZA” sollte zeigen, dass künstliche Intelligenz allenfalls eine Parodie menschlicher Intelligenz sein kann und schlimmstenfalls in einen Zynismus mündet, der menschliche Kommunikationspartner durch oberflächlich agierende Chatsysteme ersetzt. Seine künstliche Psychotherapeutin “ELIZA DOCTOR” wurde dann jedoch ernsthaft in der Therapie eingesetzt und so kam ein Stein ins Rollen, der das Programm bis heute zu einem wichtigen Markstein der KI-Forschung macht. “ELIZA” wurde modifiziert, in zahlreiche andere Programmiersprachen übersetzt und zum Gegenstand von medienkritischen Diskursen, Kunstprojekten und Programmierlern-Workshops. Auf unserer Kurztagung wollen wir die Geschichte des Programms, seine Codes, Protagonisten und den technik- und zeithistorischen Kontext noch einmal Revue passieren lassen und haben dazu sowohl Zeitzeugen und Freunde Joseph Weizenbaums eingeladen als auch Forscher, die sich der Computergeschichte, der Beziehung zwischen Philosophie und künstlicher Intelligenz widmen und Künstler, die zeigen, wohin sich “ELIZA” heute entwickelt hat.

 

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L come Alice – A Steampunk Videodrama

Dienstag, 14.06.2016 //
Video Performance by Guiseppe Gatti (Director) and Laura Garofoli (Actress)

“L come Alice” (L for Alice) is an independently-produced show for the stage combining live performance and video projection by the Italian performing and media arts company Garofoli/Nexus. Inspired by Lewis Carroll’s “Through the Looking Glass”, “L come Alice” explores the multiple characters that Alice has embodied through different ages and different media. Electric animals, malicious devices, fantasmagorias and stage traps produce an original steampunk wonderland in which Alice is intertwined – lost among photography, videogames, cinema and poetry.

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