Writing as Performing Pop

Sunday, 03.12.2017 //
Panel Discussion with Simon Reynolds, Sonja Eismann and Bodo Mrozek

Der Popmusikjournalist und Autor Simon Reynolds wird dem Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft einen Besuch abstatten. Der gebürtige Londoner ist einer der erfolgreichsten Popmusikjournalisten unserer Tage. Er schreibt u. a. für den New Yorker, The Wire, Village Voice oder Uncut, betreibt seit 2002 den Blog Blissout und ist Autor von Generation Ecstasy (1998), Rip It Up And Start Again (2007), Retromania (2012) u.v.m. Einen Tag vor der Präsentation seines neuesten Buches (Shock and Awe: Glam Rock and ist Legacy) im HAU spricht er mit uns über das Thema „Writing as Performing Pop“. Als Gesprächspartner*in haben wir die Herausgeberin des Missy Magazines, Sonja Eismann, und den Pop-Historiker Bodo Mrozek (ZZF Potsdam) eingeladen. Simon Reynolds, Sonja Eismann, Bodo Mrozek – drei Autor*innen, drei Settings, drei Positionen, aber alle drei haben einen Gegenstand. Sie schreiben über Popmusik, schreiben (über) Popmusikgeschichte.

 

 

Moderiert von Stefanie Alisch werden wir in dieser Runde diskutieren, wie Popkultur durch die unterschiedlichen Schreibpraktiken be- und damit auch festgeschrieben wird. Wie sehr werden Genres und Musikszenen von Diskursen mitgeprägt, wie ist das Verhältnis von Beobachtung, Kritik und Mitgestaltung? Und wie kann man eine kritische Distanz zu etwas entwickeln, wovon man selber Teil ist? Kann und soll Schreiben über Popmusik an politische und gesellschaftliche Diskurse anknüpfen? Wie verschränken sich wissenschaftliches und journalistisches Schreiben über Popmusik ineinander, wie verändert die (institutionelle) Position das Schreiben? Ein hoffentlich erhellender Adventssonntag zu alltäglichen und großen Fragen, die das Schreiben über (Pop)Musik mit sich bringt.